Pornografie, Körper und gelebte Sexualität
Pornografie ist für viele Jugendliche und Erwachsene ein Bestandteil sexueller Sozialisation. Sie prägt nicht nur Vorstellungen von Sexualität, sondern auch wie Sexualität körperlich erlebt, reguliert und gestaltet wird. Gleichzeitig beeinflussen bestehende sexuelle Skripte, welche pornografischen Inhalte genutzt werden. Nutzung und Skript stehen in einem wechselseitigen Verhältnis mit konkreten Auswirkungen u.a. auf Körperwahrnehmung, Erregungserleben und sexuelle Gestaltungsspielräume.
In Beratung und Bildung wird Pornografienutzung häufig kognitiv reflektiert, während die körperliche Dimension dieser Prägungen wenig Beachtung findet. Dieses Seminar setzt hier an und rückt den Körper als zentrale Ebene sexueller Lernprozesse in den Fokus.
Inhalte des Seminars
• Pornografie als Teil sexueller Sozialisation: aktuelle empirische Befunde
• Sexuelle Skripte und ihre körperliche Verankerung
• Wechselwirkungen zwischen Pornografienutzung und Körpererleben
• Körperorientierte Methoden zur Erweiterung sexueller Gestaltungsspielräume
Arbeitsweise
Das Seminar verbindet theoretische Inputs mit körperorientierten Übungseinheiten, um sexuelle Skripte leiblich erfahrbar zu machen. Die Übungen sind freiwillig, achtsam angeleitet und reflektiert. Begleitende Seminarunterlagen werden den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.
Zielgruppe
Fachkräfte aus Beratung, Sexualpädagogik, Sozialer Arbeit und Bildungsarbeit mit Jugendlichen oder Erwachsenen.
Termine mit Anmeldemöglichkeit
Dozierende: Christine Hofstätter, Danilo Ziemen
Pornografie, Körper und gelebte Sexualität
Online- Termin:
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04.12.2026
09:00 – 17:00 Uhr
- Ort:
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Link wird bekannt gegeben
- Kosten:
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190,00 €
Bei Anmeldungen bis einschl. 23.10.2026: 161,50 €
Es sind noch
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(Anmeldeschluss: 19.11.2026, noch 235 Tage)
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