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Gründer und Ideengeber des ISP festlich verabschiedet
Zum Jahresbeginn haben wir Dr. Frank Herrath nach 38 Jahren der Institutszugehörigkeit in den Ruhestand verabschiedet.

Aus diesem Anlass wurde er im November des letzten Jahres im Rahmen eines von Kreativität, Wertschätzung und persönlicher Verbundenheit geprägten Festes geehrt.
Fachlich und freundschaftlich verbundene Wegbegleiter*innen und Kolleg*innen nahmen persönlich oder per Videobotschaft Abschied und machten die individuelle wie fachliche Bedeutung seines Wirkens eindrucksvoll sichtbar.
Frank Herrath ist Gründer des Instituts und hat dessen Entwicklung über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt – ebenso wie die sexuelle Bildungslandschaft insgesamt. Ein zentrales Anliegen seines Wirkens war die Implementierung fachlicher Standards in der sexuellen Bildung und in Institutionen der Sozialen Arbeit, geleitet von wissenschaftlicher Aktualität, analytischer Klarheit und Praxisnähe.
Sein Wirken im Themenfeld „Sexualität und Behinderung“ – ein Bereich, den er sowohl im Institut als auch darüber hinaus entscheidend vorangebracht hat – führte in zahlreichen Einrichtungen und Verbänden zu einer Stärkung fachlichen Handelns und vor allem zu mehr sexueller Selbstbestimmung für das Klientel. Seinen nachhaltigen Einfluss auf die sexualpädagogische Fachdebatte belegen zahlreiche Publikationen und Fachbeiträge.
Auch Frank Herraths Engagement in der Gesellschaft für Sexualpädagogik (gsp) sowie in der Weiterentwicklung der sexuellen Bildung in Deutschland verdeutlicht seine ausgeprägte Vernetzungsfähigkeit und sein Gespür für aktuelle Themen und fachliche Bedarfe. In der gsp und in zahlreichen Fachgruppen – viele davon von ihm initiiert – brachte er seine Expertise, seine Haltung und seinen kritischen Blick wirkungsvoll in fachliche Diskurse und verbandliche Strukturen ein.
Wir sind dankbar für Frank Herraths langjährige, verlässliche und inspirierende Mitarbeit, für sein Wissen, von dem wir nachhaltig profitieren durften, und dafür, dass er das Institut mit klarem Blick, einem konsequenten Fokus auf Weiterentwicklung und vielfältigem Engagement geprägt und weiterentwickelt hat. Umso mehr freut es uns, dass er dem isp weiterhin verbunden bleibt und seine Expertise künftig als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats einbringen wird.



