Sexualität und Behinderung

Partnerschaftsbegleitung zwischen Verhütung und Kinderwunsch

In dem Maße, wie die Normalisierung der Lebensbedingungen bei behinderten Menschen voranschreitet, wird der Wunsch nach langfristigen Beziehungen und nach eigenen Kindern geäußert und auch gelebt. Die unterstützende Begleitung bei der Suche, Aufnahme und Gestaltung von Partnerschaften kann als eine wesentliche Aufgabe einer umfassenden Sexualitätsbegleitung bezeichnet werden.

Als sei dies nicht schon Aufgabe genug, gilt es für Fachkräfte in der Praxis dann noch, die Themen Verhütung und Kinderwunsch im Spagat zwischen Selbstbestimmung und pädagogischer Verantwortung nebenbei zu ‚klären‘.

Gründe genug, sich an zwei Fortbildungstagen intensiver mit den vielfältigen Aspekten einer respekt- und verantwortungsvollen Partnerschaftsbegleitung von Menschen mit Behinderung zu beschäftigen.
• Wie kann ich Paare mit Behinderung angemessen begleiten? Wo sollte ich mich raushalten, wobei unbedingt einmischen?
• Welche Verhütungsmittel gibt es und welche eignen sich für die von mir begleiteten Menschen?
• Welche Methoden eignen sich, um das Thema Verhütung und Kinderwunsch der Zielgruppe angemessen und verständlich zu vermitteln?
• Welche moralischen, rechtlichen und pädagogischen Fragen gilt es zu bedenken, wenn Paare den Wunsch nach eigenen Kindern äußern?

Neben der Besprechung konkreter Praxisfragen und –fälle bietet die Fortbildung die Möglichkeit, die Bandbreite moderner Verhütungsmethoden kennen zu lernen und der Zielgruppe angemessene Informationsmöglichkeiten zu erproben.

Dozierende: Anke Erath, Ralf Specht

Termin:
Zeitraum: 14.06.2022 - 15.06.2022

14. Juni 2022 09.30 -
15. Juni 2022 17.00

Ort:
Leipzig

Villa Breitling
Theodor-Heuss-Straße 30
04328 Leipzig

Kosten:

bei Anmeldung bis 31.12.2021 Seminargebühren 390 €, danach 450 €

Übernachtungen sind selbst zu organisieren.


Jetzt anmelden! (Anmeldeschluss: 01.05.2022, noch 228 Tage)



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